Stichsägen Test

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Von Marcus  |  Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026

Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Mal mit einer Stichsäge. Ein alter Holzkasten, eine wackelige Linie auf dem Brett und dann einfach drauf los. Das Ergebnis war… nennen wir es mal „kreativ“. Heute weiß ich: Mit dem richtigen Gerät macht das wirklich Spaß und sieht auch noch gut aus! Stichsägen gehören zum absoluten Basis-Equipment jedes Heimwerkers, egal ob du mal eben eine Arbeitsplatte zuschneidest, Kurven in Sperrholz fräst oder Laminat legst. Ich habe mir die meistverkauften Modelle auf Amazon genauer angeschaut und die 5 besten für jede Budgetklasse zusammengestellt. Weiter unten findest du außerdem Akku-Stichsägen passend zu deinem Akku-System und die Testsieger von Stiftung Warentest und Fachzeitschriften.


Welche Stichsäge passt zu dir?

Einsteiger: Du hast noch keine Stichsäge und willst erst mal schauen, ob du sie überhaupt regelmäßig nutzt? Dann brauchst du kein teures Gerät. Unter 50 Euro gibt es solide Kabelmodelle, die für die meisten Heimwerkerprojekte mehr als ausreichend sind.

Heimwerker: Du weißt, was du willst, und arbeitest regelmäßig in der Werkstatt oder im Garten? Dann lohnt sich mehr Leistung, ein 4-Stufen-Pendelhub und komfortablere Features wie LED und besserer Sägeblattschutz.

Profi: Du arbeitest intensiv, brauchst präzise Schnitte auch in dicken Materialien und willst ein Gerät, das einfach nicht schlapp macht? Dann ist die Profi-Klasse ab ca. 150 Euro die richtige Wahl.

🏠 Einsteiger 🔨 Heimwerker ⚙️ Profi 🔋 Akku 🏆 Testsieger 🧰 Zubehör


🏠 Einsteiger: Einfach loslegen

Bosch PST 650: Der Amazon-Dauerbrenner

Wenn ich jemandem sage „kauf dir eine Stichsäge zum Einsteigen“, dann ist die Antwort fast immer: Bosch PST 650. Kein Wunder, das Ding ist seit Jahren die Nummer 1 in der Amazon-Bestsellerliste und das aus gutem Grund. 500 Watt, Schnitttiefe bis 65 mm in Holz, Blasfunktion damit du immer siehst, was du tust, und der Sägeblattwechsel klappt werkzeuglos in Sekunden. Kein Schnickschnack, einfach solide. Genau das, was ein Einsteiger braucht.

Für wen: Alle, die einfach mal anfangen wollen, ohne viel Geld auszugeben. Gelegenheitsheimwerker, Möbelbauer für einfache Zuschnitte, alle die noch nicht sicher sind, wie oft sie die Säge nutzen werden.
Nicht für: Sehr dicke Materialien (mehr als 65 mm), intensive Nutzung über viele Stunden, wer Kurven in der Profi-Qualität schneiden will.

Eigenschaft Wert
Leistung 500 W
Schnitttiefe Holz 65 mm
Schnitttiefe Stahl 4 mm
Hubzahl bis 3.100 min⁻¹
Pendelhub Nein
Blasfunktion Ja
Gewicht 1,6 kg
Preis ca. ~47 €

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Einhell TC-JS 60/1: Das günstigste sinnvolle Modell

Noch günstiger als die Bosch und trotzdem kein Spielzeug: Die Einhell TC-JS 60/1 gibt es für gut 30 Euro und liefert fürs Geld erstaunlich viel. 400 Watt, 60 mm Schnitttiefe, Drehzahlelektronik für materialgerechtes Arbeiten und sogar Gehrungsschnitte bis 45° sind drin. Der Sägeblattwechsel klappt werkzeuglos, das Gerät ist vibrationsarm und leicht. Ich sage mal so: Wenn du dir erst mal „eine Säge hinstellen“ willst und nicht sicher bist wie oft du sie nutzt, dann ist das hier dein Einstieg.

Für wen: Absoluter Budgeteinstieg, gelegentliche Holzarbeiten.
Nicht für: Intensive Nutzung, sehr hartes Holz, dicke Materialien über 60 mm.

Eigenschaft Wert
Leistung 400 W
Schnitttiefe Holz 60 mm
Schnitttiefe Stahl 6 mm
Hubzahl 1.000–3.000 min⁻¹
Pendelhub Nein
Gehrungsschnitt bis 45°
Gewicht 1,3 kg
Preis ca. ~30 €

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🔨 Heimwerker: Mehr Kontrolle, mehr Spaß

Bosch PST 900 PEL: Der Allrounder im Mittelfeld

Die PST 900 PEL ist sozusagen der „große Bruder“ der PST 650 und macht einfach vieles besser. 620 Watt, Schnitttiefe 90 mm, eine elektronische Hubzahlvorwahl und zuschaltbare Blasluft. Was mich bei dieser Säge wirklich überzeugt: Du kannst die Geschwindigkeit direkt am Gerät vorab einstellen, und dann entspannt drauflos sägen ohne dauernd am Regler nachzusteuern. Der 4-Stufen-Pendelhub macht Schnitte in Holz merklich schneller. Die Bosch PST 900 PEL war sogar schon Testsieger bei der Zeitschrift Heimwerker Praxis und bei der Stiftung Warentest Preis-Leistungs-Sieger (mehr dazu bei den Testergebnissen). Für einen ambitionierten Heimwerker ist das genau der richtige Sweetspot.

Für wen: Regelmäßige Heimwerker die öfter sägen, wer auch dickere Bretter (bis 90 mm) schneiden will, alle die Wert auf gute Führung und Präzision legen.
Nicht für: Wer auf Kabel verzichten will, Profieinsatz über viele Stunden täglich.

Eigenschaft Wert
Leistung 620 W
Schnitttiefe Holz 90 mm
Schnitttiefe Stahl 8 mm
Hubzahl 500–3.100 min⁻¹
Pendelhub 4-stufig
Blasfunktion Ja, zuschaltbar
LED-Licht Ja
Preis ca. ~75 €

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Einhell TE-JS 18/80 Li: Akku-Freiheit für Power X-Change Nutzer

Keine Lust auf Kabelwurstelei? Dann ist die Einhell TE-JS 18/80 Li genau das Richtige. Die Akku-Stichsäge aus dem Power X-Change System hat 80 mm Schnitttiefe in Holz, einen 4-Stufen-Pendelhub, LED-Beleuchtung, Absaugadapter und einen Parallelanschlag. Das Gerät gibt es als Solo-Version (ohne Akku), was sich besonders lohnt wenn du schon Einhell Akkus hast. Ich finde: Für Arbeiten im Garten, auf dem Gerüst oder einfach wenn mal keine Steckdose in der Nähe ist, macht eine Akku-Stichsäge wirklich Spaß. Und 80 mm Schnitttiefe ist für die meisten Heimwerkerprojekte mehr als genug.

Für wen: Alle mit vorhandenem Einhell Power X-Change Akku-System, wer Kabelfreiheit schätzt, Arbeiten an schwer zugänglichen Stellen.
Nicht für: Wer noch keinen Akku hat (Einstiegspreis steigt dann), sehr intensive Dauernutzung.

Eigenschaft Wert
Spannung 18 V (Akku, ohne Akku)
Schnitttiefe Holz 80 mm
Pendelhub 4-stufig
LED-Licht Ja
Parallelanschlag Ja
Absaugadapter Ja
Preis ca. (Solo) ~80 €

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⚙️ Profi: Wenn es wirklich drauf ankommt

Makita 4351FCTJ: Profi-Stichsäge mit 135 mm Schnitttiefe

Jetzt wird es ernst. Die Makita 4351FCTJ ist das Gerät für alle, die es wirklich wissen wollen. Ich habe sie selbst in der Werkstatt und bin absolut begeistert, ich möchte sie nicht mehr missen! 720 Watt, eine unglaubliche Schnitttiefe von 135 mm in Holz, elektronische Hubzahlregelung, LED-Licht, werkzeugloser Sägeblattwechsel und eine Laufruhe, die man einfach spüren muss. Es sägt, als würde es durch Butter gleiten. Auch bei dicken Dachbalken, Starkholz oder stundenlanger Arbeit macht die Makita einfach nicht schlapp. Die Stabform liegt hervorragend in der Hand und gibt eine Kontrolle, die mit einer normalen Bügelsäge nicht zu erreichen ist. Wer einmal damit gearbeitet hat, will nichts anderes mehr. Und das sehe nicht nur ich so: Bei der Stiftung Warentest gehörte sie mit „sehr gut“ zu den beiden Testsiegern.

Für wen: Ambitionierte Heimwerker und Profis, intensive Nutzung über viele Stunden, sehr dicke Materialien, wer höchste Präzision und Laufruhe erwartet.
Nicht für: Gelegenheitsheimwerker (overkill und teuer), wer eine Akku-Lösung sucht.

Eigenschaft Wert
Leistung 720 W
Schnitttiefe Holz 135 mm
Schnitttiefe Stahl 10 mm
Hubzahl 800–2.800 min⁻¹
Pendelhub 4-stufig
LED-Licht Ja
Gewicht 2,4 kg
Preis ca. ~155 €

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🔋 Akku-Stichsäge: Welche passt zu deinem Akku-System?

Bei Akku-Geräten entscheidet nicht nur die Säge, sondern vor allem der Akku, den du schon im Keller liegen hast. Akkus und Ladegerät machen schnell die Hälfte des Preises aus. Deshalb mein Rat aus dem Baumarkt: Bleib bei deinem System und kauf die Säge als Solo-Version ohne Akku. Hier meine Empfehlungen für die drei Systeme, die ich am häufigsten sehe:

Einhell Power X-Change: Für normale Heimwerkerarbeiten reicht die oben vorgestellte TE-JS 18/80 Li völlig aus. Wer mehr will, nimmt die Einhell Professional TP-JST 18/135 Li BL mit bürstenlosem Motor und 135 mm Schnitttiefe in Holz. Die war Testsieger beim Akku-Stichsägen-Test der Zeitschrift „selbst ist der Mann“ (Heft 01/2024) mit „sehr gut“ (1,4).
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Bosch 18 V (grün, Power for All): Die Bosch UniversalSaw 18V-100 schafft 100 mm in Holz, hat einen 4-Stufen-Pendelhub und wiegt ohne Akku nur 1,6 kg. In der Zeitschrift Heimwerker Praxis (Heft 02/2023) bekam sie die Note 1,5.
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Makita 18 V LXT: Wer schon Makita-Akkus hat, schaut sich die DJV184Z an. Bürstenloser Motor und 135 mm Schnitttiefe in Holz, also auf dem Niveau der kabelgebundenen 4351FCTJ, nur ohne Kabel. Ein Schnäppchen ist sie dafür aber nicht.
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Du hast noch gar kein Akku-System? Dann ist eines der Kabelmodelle von oben die günstigere Wahl.


Schnellvergleich aller 5 Modelle

Modell Klasse Leistung Schnitttiefe Pendelhub Preis ca.
Bosch PST 650 🏠 Einsteiger 500 W 65 mm Nein ~47 €
Einhell TC-JS 60/1 🏠 Einsteiger 400 W 60 mm Nein ~30 €
Bosch PST 900 PEL 🔨 Heimwerker 620 W 90 mm 4-stufig ~75 €
Einhell TE-JS 18/80 Li 🔨 Heimwerker 18 V Akku 80 mm 4-stufig ~80 € (Solo)
Makita 4351FCTJ ⚙️ Profi 720 W 135 mm 4-stufig ~155 €

Auf dem Handy kannst du die Tabelle seitlich wischen.


🏆 Testsieger: Was sagen Stiftung Warentest und Fachzeitschriften?

Ganz ehrlich vorweg: Ich betreibe kein Testlabor. Meine Empfehlungen kommen aus der eigenen Werkstatt und aus vielen Gesprächen mit Kunden im Baumarkt. Damit du trotzdem weißt, was die Profi-Tester sagen, habe ich dir die wichtigsten Ergebnisse zusammengetragen:

Test Ergebnis
Stiftung Warentest, Heft 03/2016 (19 Stichsägen) Testsieger mit „sehr gut“: Makita 4351FCTJ und Festool Trion PS 300 EQ. Preis-Leistungs-Sieger mit „gut“: Bosch PST 900 PEL und Einhell RT-JS 85
selbst ist der Mann, Heft 01/2024 (9 Akku-Stichsägen) Testsieger mit „sehr gut“ (1,4): Einhell Professional TP-JST 18/135 Li BL
Heimwerker Praxis, Heft 02/2023 Bosch UniversalSaw 18V-100 mit Note 1,5
Heimwerker Praxis, Heft 08/2018 Testsieger: Bosch PST 900 PEL

Der Test der Stiftung Warentest ist schon ein paar Jahre alt, einen neueren Stichsägen-Test von dort kenne ich nicht. Die Makita 4351FCTJ und die Bosch PST 900 PEL werden aber bis heute fast unverändert verkauft. Schön zu sehen: Zwei meiner fünf Empfehlungen gehören laut Warentest zu den besten Stichsägen. Die vollständigen Ergebnisse findest du kostenpflichtig bei test.de.


🧰 Passendes Zubehör: Sägeblätter und Absaugung

Die beste Stichsäge sägt nur so gut wie ihr Sägeblatt. Das ist der Punkt, den ich im Baumarkt am häufigsten erkläre: Die Säge ist nicht schlecht, es steckt nur das falsche Blatt drin. Die Blätter, die mitgeliefert werden, sind meistens einfache Allrounder.

Welches Sägeblatt für welches Material?

Fast alle aktuellen Stichsägen nehmen Blätter mit T-Schaft, auch die fünf Modelle oben. Die Bezeichnungen wie „T 144 D“ stammen von Bosch, haben sich aber durchgesetzt. Auch andere Hersteller nutzen sie, deshalb findest du damit schnell das passende Blatt.

Anwendung Sägeblatt
Holz schnell und grob (Bauholz, Latten, Brennholz) T 144 D
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Holz sauber, Möbelbau, Sperrholz T 101 B
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Arbeitsplatte, Laminat, beschichtete Platten (ohne Ausrisse oben)
⚠️ Achtung, Reverse-Blatt: Die Zähne zeigen nicht zur Maschine, sondern zum Werkstück. Dadurch kann die Säge nach oben schlagen, also gut festhalten und fest auf das Werkstück drücken. Dafür reißt die Oberfläche oben nicht aus.
T 101 BR
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Enge Kurven in Holz T 119 BO
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Dicke Balken (nur mit Sägen mit viel Schnitttiefe) T 744 D
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Dünnes Blech und Metall T 118 A
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Plexiglas und Kunststoff T 101 A
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Fliesen und Keramik T 130 RIFF
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Mein Tipp: Für den Anfang reicht ein Sortiment mit den gängigsten Blättern für Holz und Metall. Einzelne Blätter für Spezialfälle kaufst du dann, wenn du sie wirklich brauchst. Und: Für die Kante einer Arbeitsplatte immer ein neues Blatt nehmen, ein stumpfes Blatt verläuft und reißt aus.

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Absaugung: Staubsauger oder Nass-Trockensauger anschließen

Beim Sägen von Spanplatten, MDF und Laminat entsteht feiner Staub, der überall landet und den du nicht einatmen willst. Viele Stichsägen haben deshalb einen Absaugstutzen, bei manchen liegt er als Adapter bei. Schau am besten in die Anleitung, ob ein Stutzen dabei ist und welchen Durchmesser er hat. Der Schlauch vom Sauger passt nämlich selten direkt.

  • Absaugadapter: Ein Stufenadapter aus Gummi oder Kunststoff passt auf verschiedene Durchmesser und verbindet die Säge mit dem Schlauch deines Staubsaugers oder Nass-Trockensaugers.
  • Nass-Trockensauger mit Einschaltautomatik: Die Säge wird in die Steckdose am Sauger gesteckt. Sobald du sägst, läuft der Sauger mit und schaltet kurz danach wieder ab. Das ist bequem und lohnt sich, wenn du öfter in der Werkstatt arbeitest.
  • Wichtig: Wenn die Absaugung dran ist, die Blasfunktion der Säge ausschalten. Sonst bläst die Säge den Staub weg, den der Sauger einsaugen soll.

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3 Fragen, die ich immer wieder höre

Brauche ich unbedingt einen Pendelhub?
Für gelegentliche Gerade- und Kurvenschnitte in normalem Holz reicht eine Säge ohne Pendelhub absolut aus. Sobald du aber öfter und vor allem schneller durch dickeres Holz willst, macht ein 4-Stufen-Pendelhub wirklich einen spürbaren Unterschied. Er lässt das Sägeblatt leicht nach vorne schwingen und du kommst schneller und aggressiver durch das Material. Für Metall oder sehr präzise Schnitte schaltest du ihn einfach wieder ab.

Kabel oder Akku: Was ist besser für Heimwerker?
Kabel bedeutet: immer volle Leistung, kein Nachladen, günstiger. Akku bedeutet: kein Stolpern, kein Kabelwurstel, flexibel auch an der Dachrinne oder im Garten. Wenn du schon ein Akku-System hast (Einhell, Bosch, Makita) dann lohnt sich eine passende Akku-Stichsäge wirklich. Wenn nicht, ist ein Kabelmodell für die meisten Heimwerker die bessere Wahl.

Welche Sägeblätter brauche ich?
Für die meisten Zwecke reichen Standardblätter für Holz (T-Schaft, z.B. T 144 D) völlig aus. Die meisten Sägen kommen mit mindestens einem Blatt. Für Metall gibt es spezielle Metallsägeblätter mit feineren Zähnen. Ich empfehle dir ein kleines Sortiment-Set für 10 bis 15 Euro, dann bist du für die häufigsten Materialien gerüstet. Welches Blatt wofür passt, siehst du oben beim Zubehör.


Mein Fazit

Für die meisten Heimwerker ist die Bosch PST 900 PEL die richtige Wahl: Nicht zu teuer, aber schon mit den wichtigen Extras wie Pendelhub, LED und guter Führung. Wer noch nie eine Stichsäge hatte, greift erst mal zur Bosch PST 650 und schaut ob die Säge überhaupt regelmäßig genutzt wird. Wer ein Einhell Akku-System hat, sollte sich die TE-JS 18/80 Li ernsthaft anschauen. Und wer professionell oder sehr intensiv arbeitet, der greift ohne lange zu zögern zur Makita 4351FCTJ. Die habe ich selbst und kann sie aus vollem Herzen empfehlen.


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